5.4.1 Schleifen von Metallen2019-05-02T17:27:00+02:00

5.4.1 Schleifen von Metallen

Ziel:

Schleifen ist ein mechanisches Oberflächenbehandlungsverfahren, mit dem die obersten Schichten des Fügeteils wie z. B. Rost entfernt werden, bis der eigentliche Grundwerkstoff freigelegt ist.

Eignung:

Schleifen ist grundsätzlich für alle Metalle geeignet außer für galvanisierte, verzinkte oder anderweitig beschichtete Oberflächen, da durch das Schleifen die aufgebrachte Schicht verletzt wird. Vorsicht bei sehr dünnen Folien!

Durchführung:

  • Vor dem Schleifen müssen die Oberflächen unbedingt gereinigt und entfettet werden, damit die Verunreinigungen nicht in die Oberfläche „eingearbeitet“ werden und dadurch nur sehr schlecht oder gar nicht mehr entfernt werden können.
  • Ausführung von Hand mit Schleifblock oder maschinell
  • Korngröße von K 120 bis 180 ist für klebtechnische Zwecke am Besten geeignet
  • Nach dem Schleifen Oberflächen von Schleifstaub etc. reinigen (z. B. mit mit Reinigungsmittel getränktem, weißem Einwegtuch)

Beachten:

  • Schleifpapier regelmäßig wechseln
  • Vorherige Reinigung des Werkstücks beachten
  • Für ein gleichmäßiges Schleifbild sorgen
  • Schleifreste nach dem Schleifen von der Oberfläche entfernen

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