5.4.4 Flammenpyrolyse bei Metallen2019-05-02T17:28:28+01:00

5.4.4 Flammenpyrolyse bei Metallen

Ziel:

Bei der Flammenpyrolyse wird eine silikathaltige Schicht auf die Fügeteiloberfläche aufgebracht.

Eignung:

Flammenpyrolyse ist grundsätzlich für alle unbeschichteten Metalle geeignet.

Durchführung:

  • Vorher die Fügeteiloberflächen unbedingt reinigen und entfetten
  • Vor der flammenpyrolytischen Beschichtung wird die Oberfläche mit Korund gestrahlt.
  • Die Flammenpyrolyse ist auch für größere Flächen geeignet.
  • Entlangführen der Fügeteiloberfläche an einer aktiven Flamme, die die Beschichtungssubstanz enthält
  • Anschließend soll ein auf die Beschichtung und den Klebstoff abgestimmter Primer (Haftvermittler) aufgetragen werden

Beachten:

  • Vorher Fügeteil reinigen und mit Korund strahlen
  • Abstand aktive Flamme-Fügeteiloberfläche einhalten
  • Einwirkzeit beachten; anschließend korrekte Aufbringung des Primers